Essen bestellen gesund

Der Mythos vom ungesunden Lieferessen
Lass uns ehrlich sein: Viele denken beim Thema Essen bestellen sofort an fettige Pizza, riesige Burger oder Frühlingsrollen, die in Öl ertränkt wurden. Und ja, diese Optionen gibt es zuhauf. Aber Lieferdienste sind heute viel vielfältiger. Die Essenslandschaft hat sich stark verändert. Fast jedes Restaurant bietet heute auch Salate, Bowls oder leichte asiatische Gerichte an. Dein Problem ist nicht das Angebot, sondern oft die schnelle Entscheidung unter Druck.
Du suchst nach Wegen, wie du gesunde Mahlzeiten liefern lassen kannst, ohne später ein schlechtes Gewissen zu haben? Das fängt schon bei der App-Öffnung an. Du musst lernen, die versteckten Fallen zu umgehen und die wirklich guten Optionen zu erkennen. Wir schauen uns das Schritt für Schritt an.
Schritt 1: Die richtige Vorbereitung – Bevor der Hunger kommt
Wenn du schon hungrig bist, triffst du meist schlechte Entscheidungen. Dein Körper schreit nach schneller Energie, und das führt oft zu zucker- und fettreichen Kalorienbomben. Um gesund Essen bestellen zu können, brauchst du einen Plan.
Kenne deine Favoriten im Voraus
Schau dir am Wochenende, wenn du entspannt bist, die Lieferdienste in deiner Gegend an. Suche gezielt nach Restaurants, die dir grundsätzlich zusagen und die auch gesunde Optionen anbieten. Speichere diese Restaurants ab oder merke dir ihre Namen. Wenn der Hunger am Abend groß ist, sparst du Zeit und greifst nicht aus Verzweiflung zum Erstbesten.
• Suche nach Stichworten wie „Bowl“, „Salatbar“, „Poke“, „Vietnamesisch“ oder „Griechisch“ (wenn sie viel gegrilltes Gemüse anbieten).
• Prüfe die Speisekarten vorab auf Protein- und Gemüseanteil.
• Lege eventuell zwei „Notfall“-Restaurants fest, die garantiert gesunde Optionen haben.
Definiere deine Gesundheitsziele für die Bestellung
Was genau möchtest du vermeiden? Weißt du das, fällt die Auswahl leichter. Willst du weniger Kohlenhydrate? Oder eher weniger Fett? Wenn du weißt, worauf du achtest, filterst du automatisch schlechte Entscheidungen heraus. Wenn dein Ziel ist, weniger Kalorien beim Lieferessen zu haben, fokussierst du dich auf die Zubereitungsart.
Schritt 2: Die Wahl des Restaurants – Wo gibt es die besten gesunden Optionen?
Nicht jede Küche ist gleich gut geeignet, wenn es um eine bewusste Auswahl geht. Manche Küchen bieten von Natur aus mehr Möglichkeiten, andere musst du stark anpassen.
Die Gewinner: Asiatische und Mediterrane Küchen
Wenn du Wert auf frische Zutaten und viel Gemüse legst, sind bestimmte Küchen oft eine sichere Bank. Vietnamesische oder thailändische Küche (wenn du auf Kokosmilch achtest) bieten oft fertige Pho-Suppen oder frische Sommerrollen an. Im mediterranen Bereich findest du oft gegrillten Fisch oder Hähnchen mit viel Salat.
Die Herausforderer: Burger und Pizza
Das heißt nicht, dass du diese komplett meiden musst. Es geht darum, klug zu bestellen. Bei einem Burger kannst du oft fragen: „Keine Soße“ oder „Extrasalat statt Pommes“. Bei Pizza ist es besser, eine dünne Basis zu wählen und den Belag auf Gemüse oder mageres Fleisch zu beschränken. Frag nach, ob du die Hälfte des Käses weglassen kannst – das spart oft viel Fett.
Schritt 3: Die kritische Analyse der Speisekarte – So erkennst du versteckte Dickmacher
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Viele Gerichte klingen gesund, sind es aber durch die Zubereitung nicht. Du musst lernen, die Schlüsselwörter zu identifizieren.
Wichtige Lektüre
Bereichere dein Wissen über Essen bestellen gesund mit diesen essenziellen Lesematerialien.
• prepmymeal: Leckere High Protein Gerichte – Geliefert zu dir!
• Gesundes Essen bestellen | LiveFresh
Achte auf die Zubereitung
Das Wort „frittiert“ oder „paniert“ bedeutet fast immer viel Fett. Suche stattdessen nach „gegrillt“, „gedämpft“, „gekocht“ oder „im Ofen gebacken“. Wenn du gesundes Abendessen bestellen möchtest, vermeide Gerichte, bei denen der Name darauf hindeutet, dass viel Öl verwendet wurde (z.B. „knusprige“ oder „scharfe“ Gerichte, die oft frittiert sind).
Die Falle bei Dressings und Soßen
Das ist der heimtückischste Teil. Ein großer Salat kann durch ein cremiges Dressing (oft Mayonnaise-basiert) oder eine süße Honig-Senf-Soße schnell mehr Kalorien haben als ein kleiner Burger. Dein Tipp: Wähle immer die Option „Dressing separat“ oder bestelle ein sehr einfaches Dressing wie Balsamico-Essig. Wenn es keine Option dafür gibt, frage im Kommentarfeld nach, ob sie das Dressing weglassen oder nur wenig davon verwenden können.
Kohlenhydrate bewusst wählen
Wenn du eine Bowl oder ein Curry bestellst, hast du oft die Wahl zwischen Reis, Nudeln oder anderen Beilagen. Weißer Reis ist oft enthalten, aber er sättigt nur kurz. Wenn du eine sättigendere Option möchtest, suche nach braunem Reis, Quinoa oder Vollkornnudeln. Das ist oft möglich, wenn du gesunde Bowls liefern lassen willst.
Schritt 4: Die Optimierung der Bestellung – So passt du das Gericht an
Die besten Lieferdienste erlauben dir, dein Gericht anzupassen. Nutze diese Funktion konsequent.
Die Kunst des Weglassens
Sei mutig und lass Dinge weg, die unnötig sind. Muss es Croutons im Salat sein? Nein. Brauchst du die Extrakäseschicht? Wahrscheinlich nicht. Schreibe klare Anweisungen in das Bemerkungsfeld. Beispiele:
• „Bitte kein Salz hinzufügen.“
• „Soße/Dressing nur eine winzige Menge.“
• „Pommes ersetzen durch zusätzlichen gedünsteten Brokkoli (falls möglich).“
Viele Restaurants sind daran gewöhnt und machen das gerne. Wenn es nicht klappt, ist es auch kein Weltuntergang, aber du hast es versucht.
Das Protein-Gemüse-Verhältnis festlegen
Stell dir dein ideales Gericht vor: Viel Gemüse, gute Proteinquelle und eine moderate Menge an gesunden Fetten (z.B. durch Avocado oder Nüsse). Wenn du zum Beispiel koreanisches BBQ bestellst, nimm mehr Salatblätter und Kimchi und weniger von den dicken Marinaden oder den Beilagen.
Umgang mit Gelüsten und Ausnahmen
Es ist wichtig, dass du dir selbst keinen Druck machst. Eine gesunde Ernährung ist kein Gefängnis. Wenn du einmal pro Woche Lust auf etwas weniger Gesundes hast, ist das völlig normal. Der Unterschied liegt darin, wie du die Ausnahme gestaltest.
Wenn du dich bewusst für die Pizza entscheidest, bestell vielleicht eine kleinere Größe oder teile sie mit jemandem. Du kannst auch versuchen, die Pizza mit mehr Gemüse zu belegen, um den Nährwert zu erhöhen. Es geht darum, bewusste Kompromisse einzugehen, statt gedankenlos zu essen.
Denke daran: Wenn du heute wirklich keine Zeit hast, zu kochen, ist das Bestellen von Essen eine Lösung. Wenn du dabei ein Gericht wählst, das dich gut fühlen lässt, hast du gewonnen. Das Ziel ist nicht Perfektion, sondern Konsistenz auf einem guten Niveau. Du arbeitest daran, dass gesund essen bestellen zur Gewohnheit wird, nicht zur Ausnahme.
Häufig gestellte fragen
wie merke ich mir gesunde lieferrestaurants?
Speichere die Namen der Restaurants, die du im Voraus geprüft hast, direkt in deiner Favoritenliste der jeweiligen Liefer-App. Wenn du dann hungrig bist, scrollst du nur durch deine geprüfte Liste und vermeidest die Impulskäufe. Das spart Nerven und hält dich auf Kurs.
was mache ich bei der asiatischen küche wegen dem öl?
Frage gezielt nach Gerichten, die nicht im Wok gebraten, sondern gedämpft oder in der Brühe gekocht sind, wie zum Beispiel die vietnamesische Pho-Suppe. Wenn du Curry bestellst, nimm lieber eine rote oder grüne Variante, da diese oft weniger Sahne (die in manchen weißen Currys verwendet wird) enthalten, aber frage trotzdem nach einer reduzierten Kokosmilchmenge.
ist es immer teurer, gesund zu bestellen?
Nicht unbedingt. Eine große, auf Gemüse basierende Bowl ist oft preislich vergleichbar mit einem mittelgroßen Burger-Menü. Wenn du gezielt nach Mittagsangeboten oder speziellen gesunden Menüs suchst, die Restaurants für die Mittagspause anbieten, sparst du häufig Geld und achtest gleichzeitig auf eine ausgewogene Mahlzeit.